Storytelling ist ein Werkzeug, das es ermöglicht aus einem
Produkt etwas Besonders zu machen. Es muss wie eine Geschichte die
entsprechenden Eigenschaften besitzen. Ein Storytelling soll nach Bruno Buchler
folgende Punkte erfüllen oder darauf eine Antwort geben:
Die Checkliste:
- Was ist die Ausgangslage?

- Was ist der erste Plot Point?
- Was passiert in der ersten Hälfte der Konfrontation?
- Wann erreichen wir den zentralen Punkt?
- Was passiert in der zweiten Hälfte der Konfrontation?
- Was ist der zweite Plot Point?
- Wie gestaltet sich die Rückkehr?
- Wie löst sich die Geschichte auf?
Nun benutzt auch die Lebensmittelindustrie dieses Tool immer
wie häufiger, um die Produkte den Konsumenten zu präsentieren.
Die Konsumenten haben immer wie höhere Anforderungen. Die
Markterforschungen am Gottlieb Duttweiler Institute (GDI) zeigen, dass heutige
Konsumenten die Produkte
„regional und
doch global, technisch komplex und einfach romantisch, möglichst bequem und
doch am liebsten selbstgemacht“ bevorzugen.
Es ist bestimmt schwierig alle diese Eigenschaften in einem Produkt zu erschliessen.
Der heutige Konsument möchte gerne ein
regionales Produkt kaufen, aber doch exotisch. Bio, Fairtrade, Regionalität,
Saisonalität, Nachhaltigkeit, Urban Farming, Tierwohl, der ökologische
Fussabdruck, Foodwaste und andere Begriffe wecken Emotionen. Emotionen können
dank Storytelling betont werden, wie das Summersby gemacht hat. Weiter können
Hersteller die echten Geschichte auch zeigen. Wo, woraus und wie ein Produkt
hergestellt wurde. Dies nutzt beispielweise
Subway. In den 5 verschiedenen
Filmen wird die Zubereitung von Sandwich dargestellt. Auf diese Weise schafft es
Überschaubarkeit bei den Konsumenten. Dank dem wissen die Konsumenten, wie ihr
Sandwich gemacht wurde.
Aber Storrytelling kann zu andren Zwecken benutzt werden. Das Ziel ist aber immer gleich: Den Konsumenten zu erreichen.